Mit dem Wohnmobil nach San Marino

Nach einem sehr stürmischen und regnerischen Wochenende mit entwurzelten Bäumen machten wir uns auf den Weg in die Sonne nach San Marino. Wir starteten am Dienstag den 23.05.06 gegen Mittag in Gladbeck bei ungemütlichen 12 Grad und Regen. Mit an Bord unser Wolfsspitz Devil vom Kreigenfeld. Unser erstes Etappeziel Bad Säckingen an der Schweizer Grenze erreichten wir gegen Abend. Während der Fahrt wechselten sich heftige Regenschauer mit strahlendem Sonnenschein immer wieder ab. Der nächste Tag beginnt freundlicher, Sonnenschein und 20 Grad bereits am Morgen. Wir machen uns auf den Weg zum Grenzübergang zur Schweiz Weil am Rhein. Kaum in der Schweiz angekommen haben wir bereits in Basel den ersten Stau. Kurz vor dem Gotthard-Tunnel Sonnenschein, dabei Regen und der nächste Stau. Wir brauchen für 700 Meter ca. 1 Stunde. Es ist für beide Fahrtrichtungen nur eine Röhre des Tunnels befahrbar. Nach dem Stau und dem 17 km langen Tunnel machen wir unsere erste Rast in der Schweiz auf dem Rastplatz Gotthard Süd.

Durch ein Metalldrehtor können wir den Rastplatz verlassen. Blumenwiesen laden zu einem schönen Spaziergang mit unserem Spitz ein. Wir quetschen uns samt Spitz durch dieses Drehtor und los geht’s. Aber was wir dann sahen erstaunte uns doch sehr. Mitten in den Wiesen eine Spenderbox mit Tüten um die Hinterlassenschaft seines Hundes zu entsorgen. Nach dem schönen Spaziergang geht’s weiter Richtung Italien. Die Schweiz bleibt mir mit vielen Baustellen, Staus, noch mehr Tunneln, sowie einer wunderschönen Landschaft in Erinnerung.

Aufgrund der vielen Staus haben wir für diesen Tag unser Etappenziel nicht erreicht, so dass wir kurz vor Bolognia auf einem Rastplatz übernachten. Der nächste Morgen beginnt mit Sonnenschein und wieder einem Stau. Ich dachte schon, dass bei uns im Ruhrgebiet die Autobahnen überfüllt sind, aber die italienischen übertreffen dies bei weitem. Auch Verkehrsregeln scheinen hier niemanden zu interessieren, hupen und durch. Donnerstag Nachmittag erreichen wir dann Rimini. Jetzt ist es bis San Marino nicht mehr weit. Dachten wir. In San Marino dann rauf auf den Berg, es sind keine Hinweisschilder zu finden. Wir fragten uns durch, doch von einer Hundeausstellung wusste hier niemand etwas. Wieder runter vom Berg, erneut nachgefragt. Wir wurden wieder den Berg hoch geschickt, oben angekommen wurden wir wieder runter geschickt. Dies Wiederholte sich ein paar Mal, so das ich schon wieder nach Hause wollte. Aber dann haben wir ihn doch gefunden, den Kennel Club San Marino. In einer winzigen Gasse, ein kleines Büro. Dort erfahren wir dann wo die Ausstellung stattfindet, man hatte leider vergessen uns mit der Bestätigung den Ausstellungsort mit zuteilen. Mit einer guten Wegbeschreibung machten wir uns auf den Weg nach el Campo da Tiro in San Marino.

Die Ausstellung findet auf einem ehemaligen Campingplatz statt. Der Campingplatz wie auch das Ausstellungsgelände liegen direkt am Berg.

Etagenweise sind viele Plätze unter Bäumen für Wohnmobile vorhanden.

Als wir eintreffen sind schon die ersten Aussteller mit ihren Wohnmobilen da, sogar Aussteller aus Deutschland.

Wir suchen uns einen schönen Platz und ruhen uns erst einmal aus.

Am nächsten Tag (Freitag) füllt sich der Stellplatz immer mehr mit Wohnmobilen und Hunden aller Rassen. Einen Wolfsspitz konnte ich bisher nicht entdecken, aber Zwergspitze aus Deutschland. Ein Italiener ist mit einigen Volpino´s eingetroffen. Das Ausstellungsgelände, was auch auf 2 Ebenen verteilt ist, können wir schon heute, allerdings ohne Hund, besichtigen. Auf einer großen Wiese befinden sich die Ringe. Fast Ring an Ring nur manche mit kleinen Durchgängen. Riesige Pavillons sind über die Ringe aufgebaut, diese sind auch die einzigen Schattenspender auf der ganzen Fläche. Auf einer Tafel finden wir bereits die Ringeinteilungen. Die Spitze sind in Ring 7 auf der oberen Ebene vom Ausstellungsgelände. Vor den Spitzen werden noch 5 andere Rassen von Frau H. Kirschbichler gerichtet. Einlass der Hunde am nächsten Tag ist um 8.00 Uhr. Also zeitig aufstehen, damit wir noch einen Platz im Schatten bekommen.

Hör mal Frauchen

Bürste mich bloß richtig.

 

Will doch morgen gut aussehen.

So, fertig

na, sehe ich jetzt nicht gut aus

Der Samstag beginnt um 6.30 Uhr, die Sonne scheint und es ist jetzt schon sehr heiß. Vor dem Eingang sehen wir eine riesige Menschenmenge. Wie wir später erfahren, bekommt man hier den Katalog, sowie die Ausstellungsunterlagen. Wir stellen uns auch an, als wir endlich an der Reihe sind, fehlen unsere Unterlagen. Also ab zum Ausstellungsbüro. Aber dort sind unsere Unterlagen auch nicht. Man schickt uns wieder in diese Menschenmenge, an das andere Ende des Tisches, da wir ja mit Kreditkarte bezahlt haben. Dort erhalten wir dann auch unseren Katalog, unsere Startnummer und sogar ein Startnummernhalter. Es sind 17 Spitze und 5 Volpino´s gemeldet, insgesamt waren 1341 Hunde gemeldet. Mittlerweile haben wir auch schon Wolfsspitze entdeckt. Einer unserer Konkurrenten ist ein italienischer Wolfsspitz. Ihm macht die Hitze deutlich weniger aus als unserem Devil. Gegen Mittag sind wir dann an der Reihe, die Hitze ist mittlerweile unerträglich geworden. Unter den riesigen Zelten staut sich die ganze Hitze. Es sind 35 Grad. Devil ist nur noch am hecheln, lässt die Rute hängen und hat keine Lust sich bei dieser Hitze zu bewegen.

Aber im Ring ist er wie ausgewechselt. Er präsentiert sich prima und läuft trotz Hitze schön.

Man merkt wie der Richterin die Entscheidung schwer fällt, sie lässt uns noch eine Runde laufen. Schaut dann wieder von einem zum anderen. Dann die Entscheidung das V1 geht an den italienischen Rüden und Devil bekommt ein V2.
Ein paar Minuten später erhalten wir bereits unseren Richterbericht, mit dem wir sehr zufrieden sind. Jetzt dürften wir auch die Ausstellung schon verlassen. Aber wir bleiben noch, wir wollen uns ja noch die Volpino´s ansehen. Die Besitzer der Volpino´s sind aus Italien. Mit Händen und Füßen erklären wir, dass wir noch nie einen Volpino in natura gesehen haben und gerne für den Deutschen Spitzverein für die Vereinszeitung Fotos machen würden. Die Besitzer freuen sich und sind sofort für Fotos bereit. Wir verabschieden uns und verlassen erst einmal die Ausstellung. Wir sind alle von der Hitze fix und fertig. Ab ins kühle Wohnmobil, vor Erschöpfung schlafen wir alle ein. Leider haben wir so den Ehrenring verpasst. Wie wir aber erfahren hat es kein Spitz aufs Treppchen geschafft.
Gegen Abend werden die Temperaturen so langsam erträglich. Bis spät abends sitzen wir noch vor dem Wohnmobil und genießen das milde Klima.
Der nächste Tag beginnt wieder früh, die nächste Ausstellung. Heute sind wir in Ring 13 auf der unteren Ebene des Ausstellungsgeländes. Wir holen wieder unsere Ausstellungsunterlagen, wir wissen ja jetzt wo und wie, und stellen fest, dass die Reihenfolge beim Richten fast wie am Vortag ist. Heute werden nur 4 andere Rassen vor uns gerichtet. Gemeldet sind heute 14 Spitze, 2 Volpino´s, 1227 Hunde. Herr M. Steinbacher richtet die u.a. die Spitze. Es ist heute noch heißer als am Vortag. Die starke Hitze macht unseren Wolfsspitz ganz schön zu schaffen. Gegen Mittag sind wir wieder an der Reihe. Heute haben wir Glück, Devil bekommt das V1, CAC, CACIB und BOB. Jetzt darf sich Devil auch noch Mediterranean Winner nennen. Unser Wolfsspitz will jetzt nur noch aus der Hitze und ins kühle Wohnmobil.
Wir holen nur noch schnell unsere Preise, zwei schöne Medaillen, im Ausstellungsbüro ab.

Dieses Mal passen wir aber auf, dass wir den Ehrenring nicht wieder verschlafen. Der Campingplatz leert sich schon so langsam. Um 16.00 Uhr machen wir uns fertig für den Ehrenring. Im oberen Bereich der Ausstellung wird schnell aus mehreren kleinen Ringen ein großer Ehrenring aufgebaut.

Wir haben leider kein Glück, aber ein Zwergspitz aus Deutschland kommt sogar in die engere Wahl, aber fürs Treppchen reicht es auch bei dem Zwergspitz nicht.
Gegen Abend sind fast alle Wohnmobile verschwunden. Wir bleiben die Nacht noch auf dem Gelände stehen. Nach dem Frühstück wollen wir uns dann auf den Weg Richtung Heimat machen. Aber was passiert, beim Frühstück fällt die Klimaanlage aus. Eine Straßenkehrmaschine die den Stellplatz von den Hinterlassenschaften der Aussteller reinigte hat unser Stromkabel zerrissen. Der Fahrer verstand weder Deutsch noch Englisch, also versuchten wir die Angelegenheit mit Händen und Füßen, sowie mit den paar italienischen Wörtern aus dem Reiseführer zu klären. Es gelang sogar, der Fahrer nahm unser Kabel und verschwand, nach ca. einer 1 Stunde war er wieder da, mit einem nagelneuem Kabel mit italienischen Steckern, aber er hatte an alles gedacht und brachte sofort Adapter für Deutschland mit. Dann machten wir uns endlich auf den Weg. Wir fuhren die schöne Küste entlang bis nach Cesenatico. Am Nachmittag haben wir dann den Campingplatz Cesenatico erreicht. Für Wohnmobile befand sich ein kleiner Stellplatz direkt vor dem Campingplatz. Wir suchten uns einen schönen Platz und machten uns dann zu Fuß auf den Weg an den Strand. Durch einen schönen Park spazierten wir dann zum Strand. Hier hatte jedes Hotel ein eigenes Stück Strand. Wir konnten zwar an den Strand aber unser Spitz leider nicht. Also spazierten wir noch ein bisschen durch die Gegend und machten uns dann wieder auf den Weg zum Wohnmobil. Abendessen und ausruhen, die Hitze macht uns allen zu schaffen. Der nächste Morgen beginnt mal nicht schon mit Sonne, es ist ein wenig bedeckt. Ich mache mich mit Devil auf den Weg in den Park. In der Zeit machen meine Eltern das Frühstück. Auf einmal bekommen wir doch einen Tropfen mit, ja und dann fing es doch an zu regnen wie aus Eimern. Wir waren innerhalb von Sekunden durchnässt als hätten wir unter der Dusche gestanden. Zu dem Regen wurde es dann noch sehr windig. Also frühstücken und weiter Richtung Gardasee. Wir benutzten überwiegend die Bundesstraßen um mehr von der Gegend sehen zu können. Unterwegs wurde das Wetter immer besser, die Sonne kam sogar wieder heraus.
Gegen späten Nachmittag kamen wir dann am Gardasee an. Wir hatten uns schon vorher einen schönen Wohnmobilstellplatz direkt am Ufer des Gardasees ausgesucht. Wohnmobilstellplatz Campo de Garda. Ein Stellplatz zwar ohne Strom aber mit Ver- und Entsorgung. Unter Bäumen fanden wir einen schönen Platz mit direktem Blick auf den Gardasee. Es gab hier keine Platzordnung, man konnte sich auf einem Naturgrundstück hinstellen wie man wollte.
Hier durfte auch unser Spitz mit an den See. Die Berge um den See herum hatten alle weiße Gipfel. Wie wir von anderen Campern erfahren, waren am Vortag die Gipfel noch nicht weiß gewesen. Allerdings war hier am Tag zuvor ein richtiges Unwetter.
Mit einem Spaziergang und einen wunderschönen Blick auf den See ließen wir dann den Tag ausklingen.
Am nächsten Morgen wieder Sonnenschein. Eigentlich wollten wir uns ja nach dem Frühstücken wieder auf den Weg Richtung Schweiz machen. Aber der Ausblick auf den See war so schön, dass wir erst noch ein wenig die Gegend erkunden wollten.
Unser Spitz nahm noch ein kleines Bad im See um sich abzukühlen.
Gegen frühen Nachmittag machten wir uns dann auf den Weg. Die Autobahn war frei, mal kein Stau und so kamen wir gut voran. Vor der Schweizer Grenze machten wir noch eine Rast und tankten noch mal auf. Die nächste Rast wollten wir dann auf dem Rastplatz Gotthard Süd einlegen. Dort konnte man ja den Rastplatz verlassen und einen schönen Spaziergang machen. Bei unserer Weiterfahrt Richtung Gotthard Tunnel wurden wir auf Hinweisschilder auf die Durchfahrzeiten des Tunnels aufmerksam. Erst kam ein Schild auf dem stand Gotthard Tunnel von 22.00 bis 5.00 Uhr gesperrt. Umso näher der Tunnel kam änderten sich auch die Hinweisschilder. Nun war der Tunnel von 20.00 Uhr bis 5.00 Uhr gesperrt. Na, ja wir sind noch früh genug bis 20.00 Uhr sind wir dreimal durch den Tunnel. An der letzten Ausweichmöglichkeit sahen wir noch im vorbei fahren wie sich die Polizei an der Ausfahrt postierte wegen einer Umleitung. Na ja, dachten wir noch, es werden bestimmt die LKW`s umgeleitet. Die Autobahn wurde immer leerer, fast schon unheimlich leer. Gegenverkehr war so gut wie keiner. Es wurde noch unheimlicher, die Raststätte Gotthard Süd, wo wir eigentlich Rast machen wollten war wie ausgestorben und auch die Raststätte auf der Gegenfahrbahn war ebenfalls geschlossen. Uns überkam ein ganz ungutes Gefühl und dann kam es der Gotthard Tunnel ist komplett gesperrt. Wir müssen von der Autobahn runter. Auch der Gotthard Pass ist gesperrt. Mittlerweile ist es ganz schön kalt geworden und beim Verlassen der Autobahn sieht es aus als wenn es leicht schneit. Also runter von der Autobahn und Karte raus. Auf einmal klingelt das Handy, wir erfahren nun von zu Hause, warum der Tunnel gesperrt ist. Große Felsbrocken sind auf die Autobahn gestürzt, hinterließen Löcher in Größe eines Wohnzimmers. Sogar eine Deutsche Familie kam dabei ums Leben. Wir sind alle erschrocken und sind heil froh, dass wir nicht nach dem Frühstück vom Gardasee abgefahren sind. Hätten wir uns nach dem Frühstück auf dem Weg gemacht, wären wir zum Unglückszeitpunkt auch dort gewesen. Der Tunnel war für die nächsten zwei Tage gesperrt. Also wieder zurück, ca. 50 km. Mittlerweile hatte die Polizei schon bei der letzten Ausweichmöglichkeit alles von der Gotthard Autobahn umgeleitet. Die Autobahn auf die wir umgeleitet wurden war so schlecht, da ist bei uns jede Bundesstraße besser. Aber das Pech hörte nicht auf. Nach einer Weile war auch diese Autobahn voll gesperrt. Alles wurde wieder von der Autobahn runter geleitet. Dann Stau, was heißt Stau, auf einen Schlag stand alles. Gut das rechts und links schöne Wiesen waren, so konnten wir während des Staus einen kleinen Spaziergang mit unserem Spitz durch die Wiesen machen. Wir brauchten uns auch gar nicht beeilen, wir standen ca. 1 ½  Stunden auf einer Stelle. Dann ging es auf einmal weiter. Die LKW´s quellten sich den Berg hinauf. Jetzt wussten wir auch warum wir bisher keinen Gegenverkehr hatten. Dieser wurde wohl umgeleitet, da sonst die LKW´s nicht die Serpentinen hoch gekommen wären. Die Kurven waren so eng, dass teilweise die ganzen Begrenzungspöhle umgefahren wurden. Mir wurde es ganz heiß und kalt, Angstschweiß, manche Passagen konnten wir nur im 1. Gang fahren und manchmal mussten wir auch noch die LKW´s überholen um nicht an Fahrt zu verlieren. Endlich, wir wurden wieder auf die Autobahn geleitet. Erleichterung nach dieser Höllenfahrt den Berg hinauf. Aber die Freunde hielt nicht lange an. Kurz auf der Autobahn, der 1. Tunnel und mitten im Tunnel Stau, besser gesagt mal wieder stillstand. Stau, Stehen mitten im Tunnel, zwei Stunden standen wir dort im Tunnel fest, ohne Informationen wann und warum es nicht weitergeht. Es waren die schlimmsten 2 Stunden meines Lebens. Unser Devil hat das alles gar nicht interessiert. Er hat die meiste Zeit der Fahrt verschlafen. Auf einmal ging es weiter. Der Bernhardtunnel den wir passieren mussten, war nur einspurig befahrbar. Also durfte erst die eine Seite 2 Stunden fahren und dann die andere Seite. In der Schweiz dürfen LKW´S nur bis 22.00 Uhr fahren und so hatten sich einige LKW Fahrer mittlerweile zum schlafen gelegt mitten auf der Autobahn. So wie es den Berg hoch ging so ging es auch fast wieder runter. So, der nächste Rastplatz gehört uns. Aber Pech gehabt. Auch der übernächste Parkplatz nicht. Alle waren überfüllt mit LKW´s man kam erst gar nicht auf den Parkplatz rauf. Als wir endlich einen Rastplatz erreichten, wo wir uns noch in eine Lücke quetschen konnten war es mittlerweile 24.00 Uhr. Wir waren alle völlig fertig. Ich wollte nur noch aus der Schweiz raus, konnte keine Berge und vor allem keine Tunnel mehr sehen. Dachte immer gleich kommen hier auch noch Felsbrocken runter gefallen. Unser Spitz hatte jetzt allerdings ausgeschlafen und so erkundete ich mit ihm noch den recht großen Rastplatz und tobte ein wenig mit ihm rum. Die Nacht war kurz und auch unruhig.
Am nächsten Morgen ging es weiter Richtung Deutschland.
Gegen Mittag sind wir dann in Bad Säckingen wieder über die Grenze Deutschland gefahren. Wir machen eine Rast in der Nähe eines Vogelparks. Wo wir natürlich auch wieder einen schönen Spaziergang mit unserem Spitz machen. Als nächstes Ziel steht Baden-Baden auf dem Programm. Dort wollen wir noch eine Bambus Baumschule besuchen. Aber das Pech weicht nicht von uns. Ein entgegen kommendes Fahrzeug fährt uns mal eben den linken Außenspiegel ab. Das andere Auto bleibt auch nach ca. 250 m stehen und der Fahrer fragt ganz gelassen, ist was passiert. Unser Spiegel an der Fahrerseite hängt schlaff herunter. Der Fahrer hatte heute Geburtstag und soeben sein nagelneues Auto vom Autohaus abgeholt und konnte die Breite noch nicht so ganz einschätzen. Die Polizei kam und wollte eigentlich den Unfall gar nicht aufnehmen, da es ein kleines Dorf war und doch jeder jeden kannte. Wir versuchten unseren Spiegel irgendwie zu fixieren um wenigsten bis zur nächsten Werkstatt zu kommen. Mittlerweile regnete es in Strömen. Der Spiegel war fest, dachten wir zu mindestens. Allerdings bei der Weiterfahrt klappte er immer mehr an die Seitenscheibe ran. Eine Werkstatt war in unmittelbarer Nähe nicht zu finden. Wir suchten uns dann einen Wohnmobilstellplatz für die Nacht und eine Werkstatt für den nächsten Tag. Am nächsten Morgen schien dann wieder die Sonne, wir reparierten so gut es ging den Außenspiegel und machten uns auf den Weg nach Baden Baden. Dort bekamen wir dann auch in einer Werkstatt innerhalb von ein paar Minuten einen ganz neuen Außenspiegel und konnten dann auch die Bambus Baumschule besuchen. Leider war der Bambus den ich natürlich gerne kaufen wollte, ein Bambus Bäumchen, nicht mehr da. Alle waren ausverkauft, wie sollte es auch anders sein. Pfingstsonntag stand dann noch die Ausstellung in Saarbrücken zum Abschluss auf unserem Programm. Also machten wir uns noch heute auf den Weg nach Saarbrücken. Einen schönen Wohnmobilstellplatz mit Strom, Ver- und Entsorgung fanden wir in Bexbach, ca. 30 Minuten vom Ausstellungsgelände entfernt. Dieser war wunderschön gelegen. Wiesen und Felder, sowie ein Wald luden zu schönen Spaziergängen ein. Den ganzen Samstag faulenzten wir rum und machten schöne ausgiebige Spaziergänge bei herrlichem Wetter. Am Ausstellungstag Pfingstsonntag hatten wir auch wieder schönes Wetter. Wir wurden schon von einigen Ausstellern die neugierig auf unsere Erlebnisse von San Marino waren erwartete.
Die Ausstellung verlief für uns wieder super gut. Devil bekam von Frau Rubens ein V1, CAC, CACIB und BOB.
Einen schönsten Spitz der Schau wurde leider nicht gewählt. Für das CACIB konnten wir uns noch einen schönen Pokal für den Saarlandsieger abholen.

Im Ehrenring kamen wir dann noch in die engere Wahl aber für eine Platzierung hat es nicht gereicht. Am Nachmittag machten wir uns noch auf den Weg nach Hause.